FAQ

Pfeil1. Welche Betriebssysteme werden unterstützt?

Details entnehmen Sie bitte dem pdf-Dokument "Unterstützte Betriebssysteme"

Pfeil2. Wo kann man aktuelle Software beziehen?

Aktuelle Software kann im Downloadbereich unserer Website unter Software/Firmware herunter geladen werden. Für die DataWatch Software ist kein Lizenz-Key notwendig, für die RCCMD Software ist entweder vor dem Download oder bei der Installation ein Lizenz-Key erforderlich. Den Lizenz-Key für die RCCMD Software können Sie bei Ihren Fachhändler erwerben.

Pfeil3. Wo befindet sich die Lizenznummer nach dem Download einer DataWatch-Vollversion?

Nachdem eine Vollversion aus dem Downloadbereich geladen und entpackt wurde, kann nicht der vorhandene License-Key verwendet werden! Nach dem Entpacken der Datei wird eine Datei namens "Install_CD_Key.txt" generiert. Diese ist mit einem Texteditor zu öffnen. Hier kann der gültige License-Key abgelesen werden.

Pfeil4. Wie installiere ich unter VMware vSphere?

Voraussetzungen:

  • SNMP-Adapter für USV (Basic oder Professional)
  • RCCMD-Lizenz für Host
  • RCCMD-Lizenz für jeden Gast (empfehlenswert, da bessere Kontrollierbarkeit des Shutdown-Prozesses)

Die Installation des SNMP-Adapters und der RCCMD Software ist im nachfolgenden FAQ „Wie installiere ich USV-Anlagen mit Netzwerkanschluss?“ beschrieben. Die genaue Vorgehensweise für RCCMD auf VMware finden Sie im Kapitel 4 des Handbuches „Installation Software-Agent RCCMD“.

Hinweis:
Der EXSi-Server in der kostenlosen Single Server Variante wird nicht unterstützt, da die Installation der RCCMD Software in dieser Variante nicht möglich ist. Voraussetzung hierzu wäre der Zugriff auf die vMA, die aber aus lizenzrechtlichen Gründen (VMware) nach der Evaluierungsphase abgeschaltet wird.

Pfeil5. Wie installiere ich USV-Anlagen mit Netzwerkanschluss?

Alle XANTO S /SR /RT Serien und alle ZINTO A ab der 1500VA Version aufwärts verfügen auf der Rückseite über einen Mini-Slot zur Aufnahme eines SNMP-Adapters (Netzwerkmanagementkarte). Über den SNMP-Adapter können bei einem Stromausfall mehrere angeschlossene Computersysteme über das Netzwerk herunter gefahren werden.

Um eine bestehende oder neue USV-Anlage ins Netzwerk zu integrieren ist lediglich der SNMP-Adapter und die entsprechende Anzahl an SW-Lizenzen (RCCMD) notwendig.

Alle Einstellungen und Anzeigen erfolgen im SNMP-Adapter. Dieser ist durch den eingebauten Web-Server über jeden Internet-Browser administrierbar. Der Shut-Down auf den Computersystemen wird über einen kleinen Software-Agent (RCCMD = Remote Console Command) realisiert. Die RCCMD-Software ist für fast alle Betriebssysteme verfügbar, z.B. VMware vSphere.

Eine zusätzliche Installation der DataWatch Software ist hiermit nicht mehr notwendig. Falls diese auf einzelnen Computersystemen installiert sein sollte, bitte deinstallieren Sie diese vorher.

Zur Installation des SNMP-Adapters gibt es eine Kurzanleitung, siehe

Alle weiteren Einstellmöglichkeiten, sind in dem ausführlichen Handbuch beschrieben, siehe

Zur Installation des Software-Agent RCCMD siehe

Die unterstützten Betriebssysteme finden Sie unter folgenden Link, im Abschnitt RCCMD-Solution

Weitere Hinweise:

  • Der Switch für das Netzwerksegment muss auch durch die USV-Anlage abgesichert werden.
  • Eine Lizenz ist pro installierten Software-Agent RCCMD notwendig
  • Eine Lizenz des Software-Agent RCCMD ist pro SNMP-Adapter enthalten.
  • Der SNMP-Adapter ist „hot swap fähig“, d. h. er kann im laufenden Betrieb gezogen und gesteckt werden, ohne Auswirkungen auf die USV-Anlage.

Pfeil6. Warum ist die SNMP-Karte nicht mehr erreichbar?

Problem:

Die SNMP-Karte ist beim Konfigurieren plötzlich nicht mehr erreichbar.

Ursache:

Durch vorzeitiges Schließen des Internet Browers beim Abspeichern der Konfiguration (Save, Exit and Reboot) wird der interne Speicher der SNMP-Karte nicht richtig beschrieben.

Lösung:

Bitte unbedingt abwarten bis der Zähler auf Null herunter gezählt hat. Ansonsten Firmware Update durchführen, danach ist die SNMP-Karte wieder erreichbar.

Das Firmware Update finden Sie im Downloadbereich unserer Website unter Software/Firmware. Bitte Datei entpacken und unter Windows die Setup-Datei ausführen. Beim Start die IP-Adresse der SNMP-Karte eingeben, im Konfigurationsmodus (DIP Schalter 1 auf OFF) ist die Adresse 10.10.10.10.

Falls Sie hierzu noch Fragen haben, bitte Support kontaktieren.

Pfeil7. Wie übertrage ich die Konfiguration von einer SNMP-Karte auf eine andere SNMP-Karte?

  1. Sichern Sie als Erstes die bestehende Konfiguration der ersten SNMP-Karte. Hierzu starten Sie einen Internet-Browser und geben die IP-Adresse der SNMP-Karte ein. Bitte gehen Sie dann auf "Save Configuration", dann mit der rechten Maustaste auf "Backup Configuration" und "Ziel speichern unter...". Jetzt können Sie ein Verzeichnis für die Konfigurationsdatei "upsman.cfg" auswählen.
  2. Als nächstes übertragen Sie die zuvor gesicherte "upsman.cfg" auf die zweite SNMP-Karte. Hierzu kopieren Sie mittels ftp die Datei "upsman.cfg" in das Verzeichnis "flash" der zweiten SNMP-Karte. Sie können dazu z.B. den Windows Explorer benutzen, geben Sie in der Adressleiste z.B. ftp://10.10.10.10 ein. Es wird noch der Benutzername und das Kennwort abgefragt, diese sind standardmäßig "admin" und "cs121-snmp". Die bereits vorhandene Datei "uspsman.cfg" in dem Verzeichnis "flash" kann ohne Probleme überschrieben werden.
  3. Damit sind die Konfigurationsdaten fast komplett übertragen, bis auf die IP-Adresse der SNMP-Karte. Diese muss noch von Hand eingetragen werden, da diese nicht in der "upsman.cfg" abgespeichert ist. Bitte gehen Sie hier vor, wie im Handbuch ausführlich beschrieben.

Falls Sie hierzu noch Fragen haben, bitte Support kontaktieren.

Pfeil8. Wie berechne ich die abgegebenen Wärmeleistung (BTU/h) bei USV-Systemen?

Die British Thermal Unit ist eine Einheit der Energie. Ihr Einheitenzeichen ist BTU, ihr Formelzeichen W. Die BTU gehört nicht zum SI-System. Bei der Spezifizierung von Klimaanlagen wird oft die BTU pro Stunde (BTU/h) benötigt. Annähernd entsprechen 1000 BTU/h ≈ 293 W, bzw. 3,413 BTU/h ≈ 1 W. Mit der Verlustleistung der einzelnen USV kann damit die abgegebene Wärmeleistung berechnet werden. Die Verlustleistung ergibt sich aus dem Wirkungsgrad der USV.

Beispiel: XANTO RT 3000

Max. Scheinleistung = 3.000 VA, Wirkungsgrad = 88% (bei Volllast), ergibt eine Verlustleistung (bei Volllast) von 360 VA
360 VA entsprechen dann 1.229 BTU/h

Hinweis: Zur Vereinfachung wird Scheinleistung = Wirkleistung, VA = W angenommen.

Wirkungsgrad der einzelnen USV-Systeme:

XANTO S 700* 87%
XANTO S 1000* 88%
XANTO S 1500* + 2000* 90%
XANTO S 3000* 91%
XANTO S 6000* 92%
XANTO S 10000* 93%
XANTO S 10000 3/1* + 20000 3/1* 93%
XANTO RT 1000 - 3000 88%
ZINTO E 800 95%
ZINTO E 1000 - 3000 96%

* Neue XANTO S (Farbe Schwarz)

Hinweis: Bei Doppelwandler USV-Systemen (XANTO) ist der Wirkungsgrad Prinzip bedingt nicht so gut wie bei Line Interactive USV-Systemen (ZINTO).

Pfeil9. Wie erfolgt die Anschaltung der potenzialfreien Kontakte (Optokoppler)?

Bei den USV-Serien YUNTO P, ZINTO E und XANTO RT sind die potenzialfreien Kontakte als Optokoppler ausgeführt.

Ein Optokoppler ist ein Bauelement der Optoelektronik und dient zur Übertragung eines elektrischen Signals zwischen zwei galvanisch getrennten Stromkreisen. Er besteht aus einem optischen Sender (Leuchtdiode = LED), und einem optischen Empfänger (Fototransistor), welche beide in einem lichtundurchlässigen Gehäuse untergebracht sind. [Quelle Wikipedia]

Damit der potenzialfreie Kontakt ordnungsgemäß arbeitet muss eine Gleichspannung (YUNTO P max. 50V, ZINTO E max. 24V, XANTO RT max. 30V) von außen anliegen, siehe Beispielschaltung.

Anhand der Beispielschaltung können Sie auch ganz leicht die Funktion der Optokoppler überprüfen.

Schaltplan Optokoppler

Durch die galvanische Trennung der Eingangs- und Ausgangsstromkreise, können die USV und das angeschlossene System (z.B. Steuerung) unterschiedliche Massepotenziale besitzen.

Optokoppler können nur kleine Ströme (YUNTO P max. 50mA, ZINTO E max. 50mA, XANTO RT max. 10mA) schalten. Wird eine Last mit höherem Stromverbrauch angeschlossen, muss ein Relais zwischen Optokoppler und Last geschalten werden.

Die neue XANTO S (schwarz, Modelle 700 – 3.000VA) besitzt 3 Signalausgänge. Davon sind 2 Stück als Optokoppler ausgeführt. Diese können an der RS-232 Schnittstelle über die Pins 1 und 8 abgegriffen werden. Jedoch nur mit jeweils max. 5mA belastet werden, eine direkte Anschaltung mit einen Relais ist daher nicht möglich. Stattdessen muss eine kleine Verstärkerschaltung (Transistor) zwischengeschaltet werden. Siehe auch nachfolgende Beispielzeichnung.

Beispielzeichung Optokoppler

Eine komplette Schaltung (inkl. Platine) kann z.B. bei Lüdeke Elektronic unter der Bezeichnung "Relaiskarte 12 V= Kleinspannungsrelais ab 5mA Kemo B197" zum Preis von ca. 4 EUR erworben werden.

Pfeil10. Warum verbindet sich die Software nicht mit der USV (serielle Schnittstelle)?

Diese Fehlermeldung deutet auf einen Konflikt zwischen der Hardware (serielle Schnittstelle / COM-Port) und der Software (DataWatch) hin.

Lösung

Funktionsüberprüfung des Zusammenspieles von serieller Schnittstelle und DataWatch:

  • In der UPSMAN-Konfiguration auswählen: "N. O. Contact" = drittletzter Eintrag in Liste
  • Schnittstellenkabel auf der einen Seite mit der seriellen Schnittstelle des PCs verbinden, die andere Seite bleibt frei
  • Unter Mithilfe einer Metall-Büroklammer Kurzschluss am freien Ende des Datenkabels zwischen PIN 2 und 3 erzeugen.

Als Folge des simulierten Kurzschlusses muss sich ein Fenster auf dem Desktop öffnen, in dem ein Stromausfall gemeldet wird.

Erscheint diese Meldung, und der Fehler ist trotzdem nicht behoben, bitte unseren Service kontaktieren.

Erscheint die Meldung nicht, so liegt ein Konflikt zwischen DataWatch und serieller Schnittstelle (COM-Port) vor. Zur Behebung bitte wie folgt vorgehen:

  • Existieren weitere COM-Ports, bitte zum jeweils nächsten wechseln. Dann jeden COM-Port mit allen COM-Ports des UPSMAN testen.
  • Überprüfen des Datenkabels
  • In den Energieoptionen des Betriebssystems den USV-Dienst deaktivieren: Auswahl bei USV-Typ auf: KEINE
  • Treiber und Dienste von weiterer Hardware deaktivieren, die evtl. auf COM-Ports zugreifen

Pfeil11. Wie bekomme ich das periodische USB Verbindungssignal bei der ZINTO E-Serie abgeschaltet?

Durch ein Kommunikationsproblem zwischen der USB Schnittstelle der USV Anlage und Win 8/ 10 sowie SRV 2012R2 wird das Endgerät nicht erkannt und meldet sich alle 15 Sekunden durch ein „klingeln“ am Rechner ab und wieder an.

Durch ein Firmwareupdate der ZINTO E Serie wird die Schnittstellensoftware der USV Anlage geändert und das „klingeln“ beseitigt.

Pfeil12. Wie konfiguriere ich die DataWatch Software für Smart-UPS von APC?

DataWatch ist die Management- und Monitoringsoftware von ONLINE. Neben den eigenen USV-Anlagen unterstützt sie auch APC USV-Anlagen der Smart-Serie (SUAxxx). Dies ist immer dann sinnvoll, wenn nur eine Software Oberfläche in heterogenen Umgebungen gewünscht wird.

Zur Konfiguration lesen Sie bitte das angehängtes PDF-Dokument.

Pfeil13. Welche Einstellungen können in den WINDOWS Energieoptionen vorgenommen werden?

Bei der ZINTO E können die rudimentären Einstellungen der Energieoptionen zum Herunterfahren des Servers bzw. PC verwendet werden.

Es muss dazu nicht die DataWatch Software installiert werden. Die Einstellungen hierzu entnehmen Sie beispielhaft für Windows 7 bitte dem Dokument "Herunterfahren über USB HID Power Device.pdf". Es wird allerdings empfohlen die DataWatch Software zu verwenden und das Herunterfahren nicht über die Energieoptionen vorzunehmen. Da in der DataWatch Software vielfältigere Einstellmöglichkeiten, eine Log-Funktion, eine Monitor-Funktion u.v.a. vorhanden sind.

Pfeil14. Was bedeutet VA / W / powerfaktor?

Die Scheinleistung wird in VA (VoltAmpere) angegeben. Die Scheinleistung setzt sich aus der Wirkleistung und der Blindleistung zusammen. Die Wirkleistung wird in W (Watt) angegeben. Das Verhältnis zwischen Wirkleistung und Scheinleistung wird als Powerfaktor bezeichnet.

z.B. XANTO S 1000: Scheinleistung = 1000VA, Nennleistung = 900W, Powerfaktor = 0,9

Egal ob Sie jetzt die Scheinleistung oder die Wirkleistung Ihrer Verbraucher kennen, über unseren USV-Konfigurator finden Sie die passende USV-Anlage.

Pfeil15. Warum wird keine Eingangsspannung an der USV signalisiert?

Bitte folgendes überprüfen:

  • Liegt Spannung an der Quelle (Steckdose, aus der die USV versorgt werden soll) an?
  • Ist sichergestellt, dass das Netzkabel keinen Defekt aufweist?
  • Eingangssicherung überprüfen!

Pfeil16. Warum startet meine XANTO S (Schwarz) nicht in einen IT-System (Krankenhaus, Schiff, etc.)?

Viele verbinden mit IT-System ein informationstechnisches System. Es gibt daneben aber noch eine andere Bedeutung im Bereich der Elektrotechnik. Hier steht IT-System (frz. Isolé Terre) oder IT-Netz für einen speziellen Netzaufbau eines Niederspannungsnetzes. Im Wesentlichen ist hier der Nullleiter nicht mit dem Schutzleiter verbunden. Das IT-System kommt nur bei sehr kleinen Netzgrößen und auch nur in bestimmen Einsatzfällen (z.B. Krankenhaus, Schiff, Zug, Bergbau) zur Anwendung. Um eine Unterbrechung der Stromzufuhr im Fehlerfall zu vermeiden. Normalerweise wird ein Niederspannungsnetz als TT- oder TN-System aufgebaut. Dementsprechend ist auch die Einstellung „Alarm Verkabelungsfehler“ in unserer neuen XANTO S Serie auf „Aktiviert“ eingestellt. Sollten Sie doch einmal auf ein IT-System stoßen, ändern Sie bitte die Einstellung auf „Deaktiviert“, damit die USV-Anlage starten kann.

Pfeil17. Wie wird bei der XANTO S 6.000 bzw. 10.000 der Doppel-Netzeingang angeschlossen?

Die neuen (schwarzen) XANTO S 6.000 (Art. Nr. XSRT6000) bzw. 10.000 (Art. Nr. XSRT10000) besitzen einen Doppel-Netzeingang (mit der Bezeichnung INPUT und BYPASS auf der Klemmleiste). Durch zwei unabhängig abgesicherte Stromquellen kann eine erhöhte Sicherheit gewährleistet werden. Die Elektrofachkraft muss hierzu 2 separate Zuleitungen zur USV-Anlage legen. Die beiden Zuleitungen können auf unterschiedlichen Phasen liegen, z.B. L1 und L2, der Nullleiter und der Schutzleiter müssen identisch sein. Zudem muss die Brücke zwischen L (bei BYPASS) und JP auf der Klemmleiste entfernt werden.

Bitte beachten Sie hierzu die von uns empfohlenen Leitungsquerschnitte und Leistungsschutzschalter (nicht im Lieferumfang enthalten):

XANTO S 6000 XANTO S 10000
Eingang (INPUT) 4mm2
2-polig 32A
6mm2
2-polig 50A
Bypass (BYPASS) 4mm2
2-polig 32A
6mm2
2-polig 50A
Ausgang 4mm2 6mm2

Pfeil18. Was muss beim elektrischen Anschluss der XANTO S 10.000 3/1 bzw. 20.000 3/1 beachtet werden?

Die neuen (schwarze) XANTO S 10.000 3/1 (Art. Nr. XST1000031) bzw. 20.000 3/1 (Art. Nr. XST2000031) besitzen einen Doppel-Netzeingang. Erstens einen dreiphasigen Netzeingang (Drehstrom), mit der Bezeichnung Main 1, über den der Normalbetrieb realisiert wird. Und Zweitens einen einphasigen Netzeingang (Wechselstrom), mit der Bezeichnung Main 2, für den Bypassbetrieb. Durch diese zwei unabhängigen Stromquellen wird eine erhöhte Sicherheit gewährleistet. Dazu müssen auch beide Netzeingänge angeschlossen werden. Die Elektrofachkraft muss hierzu 2 Zuleitungen, einmal Drehstrom und einmal Wechselstrom, zur USV-Anlage legen.

Da über den Netzeingang Main 2 im Bypassbetrieb der dreifache Strom vom Netzeingang Main 1 fließen wird, muss dieser auch dementsprechend dicker vom Leitungsquerschnitt dimensioniert werden. Zudem muss die Absicherung höher ausgelegt werden.

Bitte beachten Sie hierzu die von uns empfohlenen Leitungsquerschnitte und Leistungsschutzschalter (nicht im Lieferumfang enthalten):

XANTO S 10000 3/1 XANTO S 20000 3/1
Eingang / Main 1
3~ 400V
2,5mm2
4-polig 25A*
6mm2
4-polig 50A*
Bypass / Main 2
(erforderlich), 1~ 230V
10mm2
2-polig 63A*
25mm2
2-polig 100A*
Ausgang 10mm2 25mm2
Batterie 10mm2 10mm2

Falls Sie eine optionale Revisionsumgehung verwenden wollen, können Sie bei der XANTO S 10.000 3/1 die "HU10kVA-1/1-WG" und bei der XANTO S 20.000 3/1 die "HU20kVA-3/1-WG" verwenden. Schließen Sie die Revisionsumgehung bitte am Netzeingang / Main 2 und am Ausgang / Output der USV-Anlage an. Bitte beachten Sie bei der "HU20kVA-3/1-WG", dass die Netzeinspeisung dreiphasig ausgelegt ist, aber nur die eine Phase vom Main 2 verwendet wird.

Pfeil19. Warum blinkt die Line-In-LED bei der XANTO S-Serie (Grau)?

Blinkt die Line-LED grün, so ist es ein Zeichen, dass ein "Phasendreher" vorliegt. Zur Behebung müssen die USV abgeschaltet, der Netzstecker um 180° gedreht und anschließend die USV wieder eingeschaltet werden. Sollte der "Phasendreher" nicht behoben werden, kann es zu Komplikationen bei der Lastübernahme durch den internen, elektronischen Bypass führen.

Pfeil20. Warum blinkt die Batterie-LED bei der XANTO S-Serie (Grau)?

  • Normalerweise müssen die Batterien getauscht werden, sie sind entweder zu alt oder defekt. Ersatz-Batterien können Sie über unsere Webseite im Bereich Kaufen bestellen.
  • Evtl. kann auch eine defekte Verbindungsleitung zwischen der Steuereinheit (z. B. XANTO S 2000 R) und der angeschlossenen Batterieeinheit (z. B. XANTO S 2000 RBP) der Fehler sein.
  • Bei neu eingesetzten Batterien und "blinkender Batterie-LED" liegt wahrscheinlich ein Verkabelungsfehler vor.

Hinweis: Die "blinkende Batterie-LED" wird nicht über die angeschlossene Software DataWatch bzw. den SNMP-Adapter signalisiert. Das serielle Protokoll der XANTO S-Serie überträgt diese Meldung nicht. Es ist daher sinnvoll, im Abstand von einigen Monaten, die Anzeigeelemente vor Ort zu kontrollieren.

Pfeil21. Warum geht die USV bei Stromausfall aus?

  • Ist die USV mit mehr als der Nennlast beaufschlagt? Zum Schutz der Elektronik wird in diesem Fall der elektronische Bypass aktiv, d.h. der sichere Batteriezweig der USV umgangen. Tritt in diesem Betriebszustand ein Stromausfall auf, so wird dieser 1:1 an die Last weitergeleitet.
  • Der Akku ist leer oder defekt. Tritt eine Netzstörung auf, so schaltet die USV auf Eigenversorgung aus der Batterie. Steht diese nicht mit ausreichend Kapazität zur Verfügung, so kann kein gesicherter Batteriebetrieb erfolgen. Die USV geht aus.

Pfeil22. Wie muss ich meine Akkus pflegen?

Bei den eingesetzten Akkus handelt es sich um wartungsfreie Akkus. Sie bedürfen keiner weiteren Pflege. Im eigenen Interesse ist jedoch die Umgebungstemperatur auf 20 °C konstant zu halten. Nur hier wird eine maximale Lebensdauer nach EUROBAT gewährleistet. Weicht die Umgebungstemperatur nur um bspw. 5 °C ab, so verringert sich die Lebenserwartung der Batterie auf die Hälfte.

Pfeil23. Wie können Ersatzakkus bestellt werden?

Zur Bestellung von Ersatzakkus benutzen Sie bitte den folgenden Link http://www.online-usv.de/de/ersatzakkus/index.php.

Pfeil24. Was muss bei der Montage von Ersatzakkus beachtet werden?

Allgemeine Sicherheitsinformationen sind dem "Merkblatt zum Batteriewechsel bei USV-Anlagen" zu entnehmen. Spezifische Anweisungen zum Hot-Swap-Batteriewechsel bei den Modellen ZINTO A, XANTO RT und XANTO S (schwarz) sind dem jeweiligen Handbuch zu entnehmen.

Pfeil25. Wie werden bei der XANTO RT 2000/3000 die Batterien getauscht?

Der Batteriewechsel kann bei der XANTO RT 2000/3000 im laufenden Betrieb vorgenommen werden. Die Batterien sind im externen Batteriepaket eingebaut. Zum Batterietausch trennen Sie das Batteriepaket von der Steuereinheit. Ziehen Sie hierzu das dicke Batteriekabel an der Rückseite des Batteriepakets ab. Dies kann auch bei laufendem Betrieb geschehen, die Verbraucher erhalten weiterhin den notwendigen Strom, solange die Steuereinheit mit Strom versorgt wird. Die Battery-LED muss jetzt blinken. Bei einem Rackeinbau lösen Sie die Schrauben an den 19“ Montagewinkeln und ziehen das Batteriepaket nach vorne raus. Als nächstes öffnen Sie den oberen Metalldeckel des Batteriepaketes, Sie sehen jetzt die 6 Batterien vor sich liegen. Tauschen Sie jetzt, am besten Stück für Stück, die Batterien gegen neue gleichwertige Batterien aus. Die Batterien sind alle in Reihe geschalten, Sie können am Ausgang des Batteriepakets eine Gleichspannung von ca. 72V messen. Die Montage erfolgt nun in umgekehrter Reihenfolge.

Hinweise:

  • Das Batteriepaket der XANTO RT 2000 enthält 6 Stück 12V/7Ah Batterien, dass der XANTO RT 3000 enthält 6 Stück 12V/9Ah Batterien
  • Der Verbraucher ist während des Batteriewechsels nicht vor einem Stromausfall geschützt.
  • Der gesamte Batteriewechsel beansprucht ca. eine halbe Stunde.
  • Das komplette Aufladen neuer Batterien dauert max. 8 Stunden.

Pfeil26. Wie lange ist die Garantiezeit?

Die Dauer der Gewährleistung beträgt 24 Monate ab Datum des Verkaufs an den Endkunden. Optional ist eine Gewährleistungsverlängerung auf 36 Monate möglich.

Pfeil27. Wie wird ein Garantieaustausch abgewickelt?

Tritt an einer USV ein Funktionsschaden innerhalb der Gewährleistung ein, so kann ein kostenloser Vorabaustausch durch den Kunden in Anspruch genommen werden. Hierzu ist der Defekt umgehend beim Service der ONLINE USV-Systeme AG telefonisch (089/ 242 3990 - 18) anzumelden.

Zudem ist vom Kunden das Online-Formular zur Reparaturanmeldung vollständig auszufüllen.

Anschließend wird der Vorabaustausch durch die ONLINE USV-Systeme AG schnellstmöglich arrangiert.

Pfeil28. Wie wird bei defekten USV-Anlagen außerhalb des Garantiezeitraums verfahren?

Bei defekten USV-Anlagen die nicht mehr im Garantiezeitraum liegen bitte E-Mail an hw-service@online-usv.de mit Modell, Alter, Fehlerbeschreibung, Seriennummer und Kontaktadresse. Wir melden uns dann kurzfristig bei Ihnen.

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